Riflexx S

Steine mit Spiegelsplitter und Goldglimmer

Feines Spiegelglas (RiflexxS), Spiegelpulver (Microflexx), Goldglitter (Oro) oder Perlmutt (Pearl) eingestreut in Granitkörnung, hoch verdichtet in kristallinem Quarzit. Unkonventionelle, exklusive Optik mit überraschenden Reflektionen, speziell unter Punktstrahlern. Optimale Druck-, Schlag- und Ritzfestigkeit. Resistent gegenüber Chemikalien und Temperatur. Farbecht. Bestens geeignet für hoch frequentierte Objekte. Edler Stein für Böden, Wände, Fassaden, Interieur.

Hinweis: Die Fondfarben sind kompatibel mit den Uni-Steinen der MICRONIT-Serie.


Riflexx S 33-50-02 Mirror Black

Oberfläche:
poliert
Stärke:
1,2; 2,0 cm
Tafelformat:
320 x 140 cm

Fliesen:
Auch als Fliese auf Anfrage erhältlich

Kanten:
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Technik:
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  • Riflexx S 33-50-02 Mirror Black, poliert
Tafelansicht Riflexx S 33-50-02 Mirror Black

Material

Zeitgemäße, computergesteuerte Produktionsverfahren durchmischen und formen die Rohstoffe. Nach einem patentierten Verfahren werden die Rohstoffe verbunden: Kompression, Vakuum und Vibration verkürzen den Prozess der Steinwerdung auf wenige Minuten. Rohstoffrückgewinnungssysteme optimieren diesen Prozess in ökologischer Hinsicht.

In Kombination mit feinen und/oder groben Quarzkörnungen, mit Einstreuungen edler Materialien wie Perlmutt, Spiegelbruch und Natursteinfragmenten entstehen sowohl Basics als auch unkonventionelle Effekt-Steine neuer Optik.

Auf leistungsstarken Schleifanlagen, bestückt mit Diamantwerkzeugen, entstehen veredelte Steintafeln mit polierten, geschliffenen, feingestockten und strukturiert-gebürsteten Oberflächen.

OBJECT STONE steht für modernsten Komposit-Quarzwerkstein. Basierend auf ausgesucht hochwertigen Rohstoffen, wie oberpfälzischem Quarzit, Hartgesteinskörnungen aus Granitbrüchen in aller Welt entsteht unter Zusatz anorganischer Farbpigmente ein Hightechprodukt höchster Qualität: Ein Stein, mechanisch extrem belastbar, chemisch hochbeständig und von Hause aus rutschsicher. Beimischungen von Natursteinfragmenten, natürlichem Perlmutt, und wertigem Spiegelglasbruch erweitern die sonst dezent natürlichen, aber auch lebhaft-kräftigen Farbspektren. Über 60 Standardfarben in zahlreichen Oberflächen, von glänzend bis matt, von feingestockt bis strukturiert, sowie die Realisierung kundenspezifischer Vorgaben setzen kreative Design-Akzente.

Computergesteuerte Produktionsverfahren verbinden die Rohstoffe. Hoher Druck, ein künstlich erzeugtes Vakuum, Vibration und Wärme verkürzen den Prozess der Steinwerdung auf wenige Minuten. Rohstoffrückgewinnungssysteme optimieren diesen Prozess in ökologischer Hinsicht. So entstehen Tafeln in Stärken von 1,0 bis 3,0 cm in Formaten von bis zu 307 x 144 cm, ideal für Steinanwendungen aller Art. Mit Anwendung unserer bewährten Klebetechnik sind Kantenansichten von bis zu 10,0 cm realisierbar.

Die Weiterverarbeitung der Roh-Steintafeln erfolgt mit computer- und robotergestützten Produktionsmaschinen. Im ersten Schritt werden die Steintafeln kalibriert. Die hohe Maßgenauigkeit und je nach Vorgabe große, bis sehr geringe Materialstärken erschließen vielfältige Einsatzmöglichkeiten: Die Anwendungen reichen von der massiven Trittstufe, Fensterbank oder Arbeitsplatte, der Dünn-Stein-Applizierung von Doppelbodenplatten, bis hin zu Systemen für den gewerblichen und privaten Innenausbau, sowie dem Schiffsbau.

Der nächste Schritt beinhaltet das gewünschte Oberflächenfinish, hergestellt mit speziell entwickelten Diamantwerkzeugen, Schleif- und  Poliersegmenten. Der Kreativität sind hierbei kaum Grenzen gesetzt: Hochglänzende Polituren, seidenmatte Schliffe, strukturierte und gestockte Optiken unterstützen sowohl Designkonzeptionen als auch die Anforderungen aktueller europäischer Rutschsicherheitsnormen.

Die Formatierung der oberflächenbearbeiteten  Steintafeln schließt sich im nächsten Produktionsschritt an: Eine mit mehreren, variabel verfahrenden, Sägesupporten ausgestattete Zerteilanlage schneidet auf den zehntelmillimetergenau, klein- und großformatige Standardfliesen oder auch rechteckige Werkstücke wechselnder Maße nach individuellen Vorgaben.

CNC-gestützte Bearbeitungszentren ermöglichen eine nahezu grenzenlose zwei- und dreidimensionale Steinbearbeitung: Radiale Boden- und Treppenplatten, Bordüren, Intarsien, Logos, Sockel, Free-Flow-Thekenanlagen, Küchenarbeitsplatten mit und ohne Abtropffschrägen, Waschtische und Counterabdeckungen werden nach Vorgabe konstruiert und fertigungstechnisch umgesetzt.

Ob als hochwertiger Bodenbelag, als Küchen- oder sonstige Arbeitsplatte, Abdeckung für Verkaufs-, Rezeptions- oder Bartresen, OBJECT STONE läßt sich hervorragend in moderne, wie auch klassische Einrichtungsstile integrieren und verleiht dem Raum einen dauerhaft hochwertigen und edlen Charakter: Flughäfen, Bahnhöfe, Einkaufszentren, Messen und Ausstellungen, Ladenbau, POS-Retail, Banken, Verwaltungen, Versicherungen, Hotels, Wellness, Gastronomie, Kliniken, Sanatorien, Küchen, WC und Bad, profitieren von der Kreativität und den herausragenden technischen Eigenschaften des Materials.

Gerne beraten wir Sie bei der Umsetzung Ihrer Wünsche. Kontaktieren Sie uns oder sprechen Sie mit unseren Außendienstmitarbeitern. Das OBJECT STONE-Team freut sich auf Sie!

Formate

Fliesen – Standardformate

OBJECT STONE Fliesen sind in sieben Standardformaten erhältlich. Die Kanten der Fliesen sind leicht gefast. Die Standardformate sind untereinander vielseitig kombinierbar. Die Stärke ist 1,0 cm. Sie sind in der Stärke 1,0 cm für die Doppelbodenapplizierung geeignet. Die geforderten Maßtoleranzen werden erfüllt.

OBJECT STONE Fliesen sind auch in Großformaten bis zu 120 x 120 cm mit gefasten Kanten lieferbar. Sie erfordern einen höheren Aufwand bei der Verlegung.

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Sockel

Die Sockellänge entspricht in der Regel dem Maß der verwendeten Bodenfliesen. Die Sockel haben eine bearbeitete obere Sichtkante, die abgefast ist.

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Tafeln – Sonderformate

OBJECT STONE Tafeln des Rohformats der Fliesen 125 x 125 x 1,0 cm bilden das Ausgangsprodukt sowohl für die Standardformate als auch für die Zerteilung in Sonderformate. Neben den Rechteckzuschnitten sind auch radial verlaufende Zuschnitte möglich.

Die Großtafeln des Formats 307 x 144 x 1,3 cm /2,0 cm /3,0 cm Stärke werden zur Herstellung von Tritt-/Setzstufen sowie Podestplatten der Stärken 3,0 cm und 2,0 cm verwendet. Ebenso können raumhohe Wandverkleidungen, Abdeckungen und Arbeitsplatten hergestellt werden.

Oberflächen Boden und Wand

 

Oberflächen – Rutschhemmung – Pflege

Das OBJECT STONE Sortiment bietet Quarzwerkstein in unterschiedlichen Oberflächenausführungen an, die sich neben ihren Gebrauchseigenschaften besonders in Optik, Anschmutzungsverhalten und Grad der Rutschhemmung unterscheiden.

Polierte und mattgeschliffene Oberflächen sind hoch verdichtet und daher problemlos zu reinigen und erscheinen auch im Streiflicht in der Regel gleichmäßig und einheitlich.

Diese Oberflächen bedürfen nach Verlegung keiner weiteren Behandlungen in Form der Ersteinpflege und/oder Imprägnierung. Feingestockte, strukturiert-gebürstete und strukturiert-sandgestrahlte Oberflächen sind offenporig und erfordern eine bauseitige, fachgerecht ausgeführte Imprägnierung zum Schutz gegen Anschmutzungen aller Art.

Einpflege

Art der Oberfläche Optik Rutschhemmung
DIN 51130 (4)
BGR/GUV-R181
Rutschhemmung
DIN 51131
BGI/GUV-I8687
Einpflege
poliert glänzend - - nicht erforderlich
mattgeschliffen seidenmatt R9 µ=0,46/mn=0,41 nicht erforderlich
feingestockt 2.0 matt feinkörnig R9 µ=0,51/mn=0,47 nicht erforderlich
strukturiert-gebürstet,oder sandgestrahlt 2.0 matt rau R10 µ=0,61/mn=0,42 nicht erforderlich

 

Präventivmaßnahmen

Sauberlaufzonen im Eingangsbereich tragen erheblich zur Werterhaltung des Steinbodens bei. Dieser Bereich sollte ausreichend dimensioniert sein, damit der OBJECT STONE Belag nicht durch den Eintrag von Sandpartikeln verkratzt und die Nassanschmutzung verbunden mit erhöhter Rutschgefahr, speziell in den Wintermonaten, in Grenzen gehalten wird. Während der Bauphase ist der Boden gegen mechanische und chemische Überbeanspruchung durch geeignete Abdeckungen zu schützen.

Baugrobreinigung/Erstreinigung

Die Bauschlussreinigung erfolgt in Form einer trockenen Reinigung zur Beseitigung von Schutt, losem Schmutz, Belagresten etc. durch Kehren bzw. Saugen.

Grundreinigung/Intensive Zwischenreinigung

Eine Grundreinigung ist bei besonders starker Verschmutzung frühestens 48 Stunden nach der Verlegung und vollständiger Durchtrocknung der Fugenmasse vorzunehmen. Eine ggf. ausgeprägte Zementschleierbildung sollte bereits beim „Fugennachwaschen“ beseitigt werden. Bauschmutz, Schmutzkrusten und leichte Zementschleier werden unter Zugabe eines nach Herstellervorschrift verdünnten leicht alkalischen Grundreinigungsmittels in das Wischwasser im zweistufigen Nasswischverfahren entfernt. Nach einer Einwirk- und Behandlungszeit von 10 bis 15 Minuten wird die gelöste Schmutzflotte per Sauger oder per Mopp aufgenommen bzw. der Belag mehrmals mit klarem Wasser gewischt, sodass keine Rückstände von Reinigern oder Schmutz auf dem Belag vorhanden sind. Beim Einsatz von Einscheibenmaschinen sollten rote Microfaserpads bzw. Bürsten verwendet werden. Sobald schichtaufbauende Rückstände sich nicht mehr durch die Unterhaltsreinigung entfernen lassen, sollte eine intensive, manuelle oder maschinelle Zwischenreinigung erfolgen. Die Auswahl der Reinigungsmittel hängt vom Verschmutzungsgrad und von der Art der Rückstände ab.

Ersteinpflege/Imprägnierung

Polierte und mattgeschliffene Oberflächen sind leicht zu reinigen. Diese Oberflächen bedürfen keiner weiteren Behandlung in Form der Ersteinpflege.

Feingestockte, strukturierte und sandgestrahlte Oberflächen der Generation 2.0 benötigen ebenfalls keine Einpflege mehr.

Vorsichtsmaßnahmen

Vor Beginn der Reinigung ist die Eignung der Reinigungsprodukte zu überprüfen. Die jeweiligen Herstellerangaben sind zu beachten. Es dürfen keine sauren und beizenden Mittel wie Salzsäure, Schwefelsäure Ätznatron, fettlösende Mittel, oder alkalische Produkte mit einem pH-Wert über 10, oder Mittel auf Chlorbasis verwendet werde.
Der Inhalt dieser Reinigungsempfehlung beruht auf unseren langjährigen Erfahrungen und berücksichtigt den derzeitigen Stand der Reinigungstechnik, sofern er uns zum Zeitpunkt des Herausgebens bekannt war. Im Einzelfall wird jedoch für dessen Vollständigkeit, Richtigkeit und Anwendbarkeit keine Haftung übernommen. Die Vorschriften der Reinigungs- und Pflegemittelhersteller sind zu beachten

Verlegung

OBJECT STONE Bodenplatten sind bei fachgerechter Verlegung auf fast allen Untergrundarten einsetzbar. Die Verarbeitungs- und Verlegehinweise der jeweiligen Klebstoffhersteller sind zu beachten; gegebenenfalls ist eine Probeverlegung durchzuführen. In allen Bauphasen ist sicherzustellen, dass bereits verlegte Bodenplatten durch geeignete Abdeckungen gegen mechanische und chemische Überbeanspruchungen geschützt werden. OBJECT STONE Bodenplatten werden im verlegereifen Zustand geliefert. Die Zerteilung der Anpassstücke erfolgt mittels geeigneter Nass-Bausägen. Nach dem Zuschnitt müssen die Platten vor Einlegung in das Klebebett vollständig abgetrocknet sein.

Der Einsatz von OBJECT STONE Bodenplatten beschränkt sich auf den Innenbereich.

Prüfung des Untergrundes

Die Eignung des Untergrundes ist vor der Verlegung zu prüfen. Der Verlegeuntergrund muss den anerkannten Regeln der Technik entsprechen; rückseitig einwirkende Feuchtigkeit ist auszuschließen.

Restfeuchten

Beton:
Die Verlegung der Quarzwerksteinplatten kann frühestens nach 6 Monaten erfolgen. Vorhandene Konstruktionsfugen sind deckungsgleich in den OBJECT STONE Belag zu übernehmen.

Rückseitig auf die Belagskonstruktion einwirkende Feuchtigkeit, auch aus Diffusionsvorgängen, ist konstruktiv auszuschließen.

Zementestrich:
Die Verlegung der Quarzwerksteinplatten kann nach den anerkannten Regeln der Technik frühestens nach 28 Tagen und bei einer maximalen Restfeuchte von ≤ 2 CM-% erfolgen

Calciumsulfatestrich:
Die Verlegung der Quarzwerksteinplatten kann bei unbeheizten Estrichkonstruktionen erfolgen, sobald der Verlegeuntergrund im gesamten Querschnitt einen Feuchtigkeitsgehalt von ≤ 0,5 CM-% aufweist. Bei beheizten Fußbodenkonstruktionen ist eine maximale Restfeuchtigkeit von ≤ 0,3 CM-% zu berücksichtigen. Es ist sicherzustellen, dass Feuchtigkeitseinwirkung aus dem Untergrund bzw. durch Kondensatbildung auf Dauer ausgeschlossen ist.

Die Flächen sind vor Beginn der Belagsarbeiten entsprechend auf- und abzuheizen. Über diesen Vorgang des Funktionsheizens ist ein Protokoll anzufertigen und dem Verleger zu übergeben.

Gussasphaltestrich:
Die Verlegung des OBJECT STONE Belages kann nach Abkühlung des Gussasphalts auf Raumtemperatur erfolgen. Die Estriche müssen in ihrer Qualität den Anforderungen der DIN

18560 (April 2004) entsprechen. Insbesondere müssen sie eine stumpfe, mit Sand abgeriebene Oberfläche aufweisen. Bei nicht ordnungsgemäß abgesandeten Oberflächen und vor dem Einbau von Ausgleichsspachtelungen sind Gussasphaltestriche mit geeigneten Grundierungen auf Epoxidharzbasis zu grundieren. Die frische Grundierung ist mit Quarzsand der Körnung 0,7-1,2 mm abzustreuen. Nicht eingebundener Quarzsand ist nach Aushärtung der Grundierung sorgfältig zu entfernen. Eventuell notwendige Ausgleichspachtelungen sollten bei der Verwendung von zementgebundenen Spachtelmassen in Schichtstärken bis max. 5 mm ausgeführt werden.

Bei höheren Auftragsstärken sind schwundarm erhärtende, calciumsulfatgebundene Spachtelmassen zu verwenden.

Sonstige:
Auf Anfrage

Untergrundvorbereitung

Eventuell auf dem Verlegeuntergrund vorhandene haftungsmindernde Bestandteile wie z.B. Bindemittelanreicherungen, Harzhartschalen, Öle, Fette, alte Anstriche oder Beschichtungen sind durch ein geeignetes Untergrundvorbereitungsverfahren restlos zu entfernen. Vorhandene Risse im Untergrund sind kraftschlüssig zu schließen. Der vorbereitete Untergrund ist mit einem auf den Untergrund und den Verlegemörtel abgestimmten Voranstrich zu grundieren.

Verlegung im Dünn- und Mittelbettverfahren

Zur Erhaltung der Dimensionsstabilität ist darauf zu achten, dass die Verlegung von OBJECT STONE Bodenplatten mit hoch kunststoffvergüteten, schnell erhärtenden und schnell trocknenden Klebemörteln mit effektiver kristalliner Wasserbindung erfolgt, die den Klassifizierungen C2 gemäß DIN EN 12004 bzw. S1 gemäß DIN EN 12002 entsprechen. Dabei sind zweikomponentige Klebemörtelsysteme, die mit Flüssigkunststoffen angemischt werden zu bevorzugen.

Zur Sicherstellung einer dauerhaften Adhäsionshaftung und schadensfreien Ableitung der eingetragenen Verkehrslasten in den tragfähigen Untergrund sind die Kunststeinplatten bei Formaten größer 600 x 600 x 10 mm hohlraumfrei im Buttering-Floating-Verfahren zu verlegen.

Anordnung von Belagsfugen:

Die Breite der Belagsfugen ist abhängig von dem zu verlegenden Plattenformat. Bis zu einer Kantenlänge von < 50 cm beträgt die Mindestbreite 3 mm, bei Seitenlängen ≥ 50 cm ist eine Fugenbreite von mind. 5 mm erforderlich. Eine Ausführung mit Pressfugen ist nicht zulässig. Belagsdehnungsfugen müssen eine Mindestbreite von 5 mm aufweisen, Randanschlussfugen müssen mind. 10 mm breit sein. Die maximale Feldgröße von 40 qm, bei einer maximalen Kantenläge von 8 m sind nicht zu überschreiten. Bei mechanisch stark beanspruchten Flächen empfiehlt sich der Einbau von Fugenprofilen als Kantenschutz. Die Fugenabstände sind in Abhängigkeit der zu erwartenden Temperaturdehnungen, dem zu verlegenden Quarzwerksteinmaterial und den Belastungen festzulegen. Insbesondere sind partielle Temperaturerhöhungen in der Belagskonstruktion durch Sonneneinstrahlung vor großen Fensterfronten zu berücksichtigen. Über die Anordnung von Fugen im Estrich und im Kunststeinbelag ist ein Fugenplan zu erstellen, aus dem Art und Anordnung der Fugen zu erkennen sind. Der Fugenplan ist vom Bauwerksplaner zu erstellen und als Bestandteil der Leistungsbeschreibung dem Ausführenden vorzulegen. Eck-, Anschluss- und Bewegungsfugen sind mit geeigneten, neutralvernetzenden Fugendichtmassen zu schließen.

Verfugen des OBJECT STONE Belages

Die Auswahl des zu verwendenden Fugenmörtels ist abhängig von der Art der Beanspruchung und der Fugenbreite. Die Verfugung der Beläge kann erst nach vollständiger Durchhärtung und Trocknung des Klebemörtels erfolgen. Zur Herstellung chemikalienbeständiger und hoch beanspruchter Verfugungen sind zweikomponentige Epoxidharzfugenmörtel zu verwenden.

Nach der Verlegung und Verfugung des OBJECT STONE Belages vorhandene Klebe- bzw. Fugenmörtelreste können nach vollständiger Durchhärtung nur mechanisch oder mit speziellen Reinigungsmitteln entfernt werden. Hierfür stellt der Fachhandel entsprechende Produkte zur Verfügung. Allerdings ist vor Einsatz dieser Produkte eine Reinigungsprobe durchzuführen, um eine irreversible Schädigung des Belages auszuschließen.

Verlegung im Dickbett

OBJECT STONE Bodenplatten können sich unter Einfluss alkalischer Feuchtigkeit je nach Plattentyp mehr oder weniger stark verformen. Diese Dimensionsänderungen sind umso größer, je geringer die Plattendicke und/oder größer die Plattenformate sind. Damit die evtl. auftretenden Spannungen nicht zu Belagsablösungen führen, ist eine erhöhte Verbundhaftung des Belagsmaterials zum Verlegemörtel und zum Untergrund notwendig. Aus den o.g. Gründen und dem relativ hohen Feuchtigkeitspotenzial bei der Dickbettverlegung muss auf diese Verlegeart bei OBJECT STONE Bodenplatten verzichtet werden. Sollte eine große Aufbauhöhe notwendig sein, empfehlen wir, einen vorherigen Flächenausgleich durch den Einbau eines Verbundausgleichsestrichs oder geeigneter Ausgleichsmassen vorzunehmen. Die Verlegung der Platten im Dünnbett- bzw. Mittelbettverfahren mit einem geeigneten Klebemörtel kann auf dem Flächenausgleich erfolgen, sobald dieser seine Belegereife erreicht hat.

Verlegung von Treppenstufen, Materialstärken 2,0 und 3,0 cm

OBJECT STONE Treppenstufen sind vollsatt und spannungsfrei im Mörtelbett zu verlegen. Hierbei sind Verlegemörtel mit effektiver kristalliner Wasserbindung zu verwenden. Unter Einsatz geeigneter Haftbrücken bzw. -schlämmen entsteht bei fachgerechter Verarbeitung nach Erhärtung des Mörtelbettes ein kraftschlüssiger Verbund zwischen Mörtelbett und Unterkonstruktion einerseits und Plattenunterseite andererseits. Die Treppenstufen sind mit einer wassersperrenden Grundierung vorzubehandeln und nach der vorgeschriebenen Trocknungszeit unter Verwendung einer Haftschlämme oder eines geeigneten Dünnbettklebemörtels rückseitig einzustreichen und frisch in frisch zu verlegen. Wandanschlüsse dürfen zur Vermeidung von Schallbrücken und Belagseinspannungen nicht mit Mörtel ausgefüllt werden. Die Verfugung darf erst nach vollständiger Durchtrocknung des Mörtelbettes erfolgen.

Für die Ausschreibung von Bodenbelägen mit OBJECT STONE Platten stehen für ausschreibende Architekten und Planer spezielle Ausschreibungstexte für die geeigneten Verlegeuntergründe zur Verfügung. Diese sind bei der Firma OBJECT STONE GmbH, Schützenhof 1, 36150 Ebersburg erhältlich.

Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Verlegeempfehlung kann keine Gewähr oder Haftung übernommen werden. Bei Neuauflage wird diese Verlegeempfehlung ungültig.

Oberflächen Arbeitsplatten

Reinigung von Arbeitsplatten aus Quarzwerkstein

Oberflächen

OBJECT STONE bietet Produktgruppen mit unterschiedlichen Oberflächenausführungen an, die sich neben ihren Gebrauchseigenschaften besonders in Optik und Anschmutzungsverhalten unterscheiden. Polierte Oberflächen sind hoch verdichtet, wasserabweisend und bedürfen keiner weiteren Oberflächenbehandlung in Form einer Imprägnierung. Feingestockte, strukturiert-gebürstete und strukturiert-sandgestrahlte Oberflächen sind offenporiger und erfordern eine bereits werkseitig, fachgerecht aufgetragene Imprägnierung zum Schutz gegen Verschmutzungen aller Art. Sie erfordern einen höheren Pflegeaufwand.

OBJECT STONE bietet auf die jeweiligen Produkte abgestimmte Reinigungs- und Pflegemittel an.

Für Arbeitsplatten aus Quarzwerkstein gilt folgende Vorgehensweise:

Oberflächenart Optik Imprägnierung
poliert glänzend nicht erforderlich
feingestockt matt feinkörnig erforderlich,
erfolgt werkseitig
strukturiert, gebürstet oder sandgestrahlt matt, rau erforderlich,
erfolgt werkseitig

Produktbesonderheiten

Hohe Qualität und kreative Optik der TOP STONE Arbeitsplatten sind einerseits geprägt durch die Verwendung industrieller Komponenten wie Polyesterharzen und Farbpigmenten mit gleichbleibenden Produkteigenschaften, andererseits durch den Einsatz in der Natur vorkommender Rohstoffe wie Quarzit, Hartgesteinskörnungen sowie Effekteinstreuungen aus Spiegelglasbruch, Perlmutt, Metall etc. Erscheinungen, die naturbedingt zu Abweichungen vom Muster führen, wie zum Beispiel leichte Farbunterschiede unterschiedlicher Produktionschargen oder im Material befindliche schwarze oder weiße Feldspatpartikelchen, stellen keinen Reklamationsgrund dar, sondern entsprechen dem lebendigen und natürlichen Charakter dieses Steins. Einzelne Ablösungen von Spiegelglasbruch-, Perlmutt- und oder sonstiger Fragmente bis zu einem Durchmesser von 2 mm sind zu tolerieren. Strukturierte Oberflächen zeigen prozessbedingt in unregelmäßiger Verteilung, wellige Hoch-/Tieflagen, Faltenbildungen, oberflächliche Risse und Vertiefungen in changierenden Farbschattierungen und unterschiedlichen Intensitäten. Berücksichtigen Sie die besonderen Anforderungen bei Gebrauch, Reinigung und Pflege feingestockter, strukturiert-gebürsteter, oder strukturiert sandgestrahlter Oberflächen.

Vorsichtsmaßnahmen

TOP STONE Quarzsteinplatten sind ausschließlich für den Innenbereich konzipiert. Ein Kontakt mit direkter UV-Strahlung oder mit Leuchtmitteln ohne UV-Filter ist zu vermeiden. Eigenbearbeitungsversuche wie Schneiden, Bohren, Schleifen können zu irreparablen Schäden führen. Grobe Scheuerschwämme, Stahlwolle oder Stahlpads dürfen auf keinen Fall, zu welchem Zweck auch immer, benutzt werden. Tinte, Druckertinte, Textmarker, Nagellackentferner, Farbbeizmittel, Lackentferner, Ofenreinigungsprodukte, Abflussreiniger, Lösungs- und Bleichmittel, Waschbenzin dürfen nicht mit der Arbeitsplatte in Kontakt geraten. Reinigungsmittel wie alkalische Reiniger mit einem pH Wert größer 10, starksaure Reiniger, Scheuermilch, chlorhaltige Reinigungsmittel, Backofenspray und aggressive Fettentferner dürfen keinerlei Verwendung finden. Aggressive Chemikalien wie Natronlauge, Ätznatron, Batteriesäure, Fluorwasserstoffsäure dürfen ebenfalls nicht in Kontakt mit der Arbeitsplatte gebracht werden. Sollten diese Mittel einmal auf die Oberfläche gelangen, sind sie so schnell wie möglich unter Verwendung eines neutralen Reinigers und anschließendem mehrmaligen Spülens mit klarem Wasser zu beseitigen.

Zur Vermeidung schwer entfernbarer Metallabriebspuren und aus Gründen der Werterhaltung Ihrer Schneidwerkzeuge, empfehlen wir die Verwendung geeigneter Schneidunterlagen.

Topfböden mit sehr hohen Temperaturen können bei längerer Einwirkzeit Verfärbungen im Material verursachen. Da durch Schockhitzeeintrag auch Risse entstehen können, empfehlen wir ausdrücklich die Verwendung geeigneter Topfuntersetzer zum Abstellen heißer Pfannen, Töpfe, Backbleche etc., die unmittelbar vom Kochfeld oder aus dem Backofen kommen.

Die Platten dürfen nicht zum Fensterreinigen oder Austausch von Leuchtmitteln bestiegen werden, da durch die punktuelle Belastung die Gefahr der Rissbildung in den sensiblen Stegbereichen von Spüle und Kochfeld besteht.

Reinigung

Reinigung und Pflege polierter Oberflächen

Zur täglichen Reinigung leichter Flecken auf polierten Quarzsteinarbeitsplatten genügt das Wischen mit einem feuchten Tuch oder der gelben Seite eines Scotch-Brite-Topfreinigerschwamms. Verwenden Sie neutrale Reiniger wie z. B. Allesreiniger, Spülmittel ohne Pflegezusätze, Glasreiniger etc. oder das Reinigungsprodukt Lithofin MN EASY-CLEAN, welches Sie im Set mit der Lieferung der Arbeitsplatte erhalten oder ggf. bei OBJECT STONE und im Fachhandel bestellen können. Bitte folgen Sie bei der Verwendung den Angaben der beiliegenden Pflegeanleitung und beachten Sie etwaige Hinweise des Herstellers hinsichtlich Anwendung, Verarbeitung und Entsorgung.

Hartnäckige Flecken oder starke Verkrustungen, die durch eingetrocknete Lebensmittel oder andere Substanzen entstanden sind, können mit Kunststoffspachteln mechanisch entfernt werden.

Für eine intensive Reinigung empfehlen wir die Verwendung des im Reinigungs- & Pflegeset der Firma Lithofin enthaltenen MN GRUNDREINIGER. Bitte beachten Sie hierzu, vor der Verwendung, unbedingt die im Set beiliegende Pflegeanleitung und Hinweise des Herstellers.

Besondere Vorsicht ist bei Arbeitsplatten geboten, die Einleger aus Natursteinfragmenten, Perlmutt, Spiegelglas oder Silizium-Metall enthalten. Diese Quarzsteinarbeitsplatten sollten ausschließlich mit einem säurefreien, neutralen Reiniger oder den im Pflegeset enthaltenen Produkten behandelt werden.

Reinigung und Pflege feingestockter, strukturiert-gebürsteter und strukturiert-sandgestrahlter Oberflächen

TOP STONE Arbeitsplatten in den zuvor genannten Oberflächenfinishs erhalten werksseitig zum Schutz gegen Einwirkung von Ölen, Fetten oder färbender Substanzen eine werksseitige Imprägnierung. Die tägliche Reinigung leichter Flecken von imprägnierten Quarzsteinarbeitsplatten in den zuvor beschriebenen Oberflächenfinishs kann wie bei polierten Oberflächen mit einem neutralen Reiniger, wie dem im Pflegeset enthaltenen Lithofin MN EASY-CLEAN, vorgenommen werden. Punktuell vorhandene besonders hartnäckige Flecken oder Verkrustungen sind mit Kunststoffspachteln mechanisch zu entfernen. Ist eine intensivere Reinigung erforderlich, kann diese analog zu Arbeitsplatten mit polierter Oberfläche mit dem MN GRUNDREINIGER aus dem Lithofin Pflegeset erfolgen.

Sollte einmal eine Neu- Imprägnierung erforderlich werden, sollte diese ggf. von einem Fachbetrieb ausgeführt werden.

„Pflegeset für Arbeitsplatten aus Quarzkomposit“
Enthält: 500 ml Lithofin MN Easy-Clean (Sprühflasche), 250 ml Lithofin MN Grundreiniger, Microfasertuch, Pflegeanleitung

Montage

Hinweise und Empfehlungen zur Montage von Arbeitsplatten

Verpackung, Transport

Die Arbeitsplatten werden nach Fertigstellung, erfolgter Qualitätskontrolle und Hinterlegung einer Fotodokumentation fachgerecht verpackt und gelagert: entweder auf per Gabelstapler oder Hubwagen transportfähigen Einweg-Holz-A-Böcken oder auf Mehrwegtransportgestellen aus Stahl. Die A-Böcke und Gestelle sind stets, auch bei transportbedingten Umladungen, im Innenbereich zu lagern!

Nach Erhalt der Ware ist die Sendung auf Unversehrtheit, Vollständigkeit und Maßhaltigkeit zu prüfen. Besonderes Augenmerk sollte dabei auch auf die Ausschnitte, Art und Anzahl der Kantenbearbeitungen (Vergleich mit Zeichnung) sowie auf eventuell vorhandene offenkundige Mängel gelegt werden. Beanstandungen sind sofort, spätestens jedoch nach 7 Werktagen, schriftlich anzuzeigen. Nach Ablauf dieser Zeit und nach erfolgter Montage können keine Beanstandungen offensichtlicher Mängel anerkannt werden.

Handling, Bruchfestigkeit

TOP STONE Arbeitsplatten mit massiveren Ansichtskanten als der tatsächlichen Materialstärke werden durch einen hochwertigen, stabilen Unterbau verstärkt. Die Gefahr des Durchbrechens ist in der Regel nur bei unsachgemäßer Behandlung der Arbeitsplatte gegeben.

Transport und Handling sollten ausschließlich in vertikaler Position ausgeführt werden. Besondere Vorsicht ist beim Handling der Teile mit Geräteausschnitten geboten. Hier besteht aufgrund der teilweise schmalen Stege beim Transport in horizontaler Position ein erhöhtes Schadensrisiko!

Die Arbeitsplatten dürfen nicht bestiegen werden, beispielsweise um Fenster zu reinigen oder für den Austausch von Leuchtmitteln. Hierdurch entsteht die Gefahr einer punktuellen Belastung, die gerade in den sensiblen Stegbereichen von Spüle und Kochfeld zur Rissbildung führen kann.

Vorsichtsmaßnahmen

Eigenbearbeitungsversuche wie Schneiden, Bohren oder Schleifen sollten vermieden und generell nur von einer Fachfirma ausgeführt werden, da diese sonst zu irreparablen Schäden führen können. Punktuelle Belastungen, sowie eine unzureichende Ausrichtung der Unterschränke, im Hinblick auf eine Versatzfreie waagerechte Nivellierung, können zur Rissbildung führen. Bitte beachten Sie hierzu auch unsere Angaben bezüglich freitragender Arbeitsplattenflächen und –überstände.

Speziell in den Ausschnittbereichen der Arbeitsplatten muss auf ausreichende, ggf. zusätzliche Unterfütterung geachtet werden, um eine gleichmäßige Lastaufnahme zu gewährleisten. Für den Unterbau von Spülen werden werkseitig zur Montageerleichterung Befestigungshilfen angebracht oder mitgeliefert. Die montageseitige Verklebung des Beckens an der Unterseite der Steinplatten kann dadurch ohne Probleme vorgenommen werden.

Einbaugeräte, die zum Zwecke der Wärme- oder Kälteerhaltung dienen, müssen so isoliert sein, dass
ein drastischer Temperatureintrag in den Stein vermieden wird!

Die Raum- und Objektbeleuchtung ist mit ausreichendem Zwischenraum zur Steinoberfläche zu positionieren. Beleuchtungskörper und Leuchtmittel müssen dem Stand der Technik entsprechen und mit den vorgeschriebenen UV-Filtern ausgerüstet sein.

Montage

Vor der Montage der Arbeitsplatten sind die Unterschränke unbedingt auf absolute Planebenheit, Tragfähigkeit und Verwindungsfreiheit zu prüfen. Mehrteilige Arbeitsplatten sind an den Stößen auf vorhandenen oder ggf. anzubringenden durchgehenden Trägern zu lagern und bündig auszurichten.

Die Arbeitsplattenelemente sind zwängungsfrei einzubauen und dürfen auf keinen Fall verschraubt werden. Evtl. vorhandene geringfügige Unebenheiten sind durch flächiges Unterlegen auszugleichen.

Es sind Wandanschlussfugen von mindestens 5 mm auszuführen, die durch Wischleisten abgedeckt, oder mit neutralvernetzenden Silikonen abgedichtet werden können. Stoßfugenabdichtungen sollten ebenfalls mit Natursteinsilikonen vorgenommen werden. Die Arbeitsplattenoberfläche sollte dabei vorher mit Klebeband abklebt werden. Kein Silikon oder Kleber auf die Oberflächen der Arbeitsplatten aufbringen! Das Antrocknen oder gar Aushärten sollte unbedingt vermieden werden (ggf. frisches Silikon oder Klebereste sofort durch Reinigung entfernen).

Rückwände oder Wischleisten aus Quarzstein sind mit schnell abbindenden Flex-Klebern auf Zementbasis oder mit natursteingeeigneten Silikonen zu verlegen.

Werden TOP STONE Arbeitsplatten mit anderen Materialien wie Glas, Stahl oder Holz kombiniert, ist sowohl auf eine flexible Fixierung der Platte, als auch auf eine flexible Verfüllung der Stoßfuge zu achten, um eventuelle unterschiedliche Ausdehnungen der verschiedenen Materialien aufzufangen. Bitte beachten Sie hierzu unsere Angaben bezüglich der unterschiedlichen thermischen Ausdehnungskoeffizienten. Ausschnitte für Kochfelder und Spülen werden mit Eckradien von mindestens R = 3 mm hergestellt. Ein Minimum von 3 mm allseitigem Zwischenraum bei Ceranfeldern und 1 mm bei Spülen ist zu berücksichtigen, um einer eventuellen Ausdehnung der Geräte und Maßtoleranzen der Hersteller vorzubeugen.

ACHTUNG!

  • Die Werkstücke sind zerbrechlich!
  • Arbeitsplatten dürfen nur stehend (vertikal) transportiert werden
  • Unterschränke müssen absolut planeben ausgerichtet sein
  • Arbeitsplatten dürfen in keinem Fall verschraubt werden
  • Unebenheiten durch Unterlegen in der gesamten Länge ausgleichen und verkleben, niemals verschrauben
  • Spannungsfreie Auflage der Arbeitsplatte gewährleisten
  • Kein Silikon auf die Arbeitsplatten aufbringen, Fugen entsprechend abkleben
  • Flächenbündige Ausschnitte (Kochfeld bzw. Spülen) weisen in der Falztiefe Toleranzen auf, welche durch Unterlegen auszugleichen sind

Der Inhalt dieser Informationen beruht auf unseren langjährigen Erfahrungen und berücksichtigt den derzeitigen Stand der Technik, sofern er uns zum Zeitpunkt der Veröffentlichung bekannt war und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und Richtigkeit. Neuauflagen ersetzen die vorliegende Version zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung.

Produktbesonderheiten

Die hohe Qualität und kreative Optik der OBJECT STONE Quarzstein-Fliesen und Tafeln sind einerseits geprägt durch die Verwendung industrieller Komponenten wie Polyesterharze und Farbpigmente mit gleichbleibenden Produkteigenschaften,andererseits durch den Einsatz natürlich vorkommender Rohstoffe wie Quarzit- und Hartgesteinkörnungen, Perlmutt-,Spiegelglasbruch- und Natursteinfragmenteinstreuungen. Erscheinungen, die naturbedingt zu Abweichungen vom Muster führen, stellen keinen Reklamationsgrund dar, sondern entsprechen dem lebenden, kreativen und natürlichen Charakter dieses Steins.

Beispiele:

Uni Artikel


Die im Quarzmineral enthaltenen Feldspatpartikel können nach der Oberflächenbearbeitung als schwarze und/oder weiße Punkte sichtbar werden. Kleine, strukturlose Stellen sind auf Klümpchenbildung während des Mischprozesses zurückzuführen und erscheinen vereinzelt an der Oberfläche.

Artikel mit Einlegern

Bei Materialien mit Einlegern in Form von Hartgesteinskörnung, Perlmutt, Silizium und Spiegelglasbruch können in der Farbe auch abweichende Einschlüsse naturbedingt auftreten. Vereinzelte Ausbrüche und/oder Abschuppungen von bis zu 2–3 mm im Durchmesser sind technisch unvermeidbar und kundenseitig zu tolerieren.

Strukturierte Artikel

Hochtechnisierte Bearbeitungsverfahren erzeugen in ihrer Intensität unterschiedliche Oberflächen, die dem Stein sein lebendiges Erscheinungsbild und eine besondere Haptik verleihen.
Feingestockte Oberflächen verleihen dem Stein eine matte Optik und begünstigen aufgrund ihres fein­rauen, homogenen Finishs die rutschhemmende Wirkung.
Strukturiert - sandgestrahlte (PEC) Oberflächen sind deutlich aufgeraut. Diese Charakteristik verteilt sich gleichmäßig über die gesamte Fläche des Steins und erzeugt eine sehr elegante Optik.
Strukturiert - geformte Oberflächen zeigen wellige Hoch- / Tieflagen, die sich variantenreich und sehr unterschiedlich über die gesamte Fläche der Steintafel / Fliese verteilen.
Alle genannten Oberflächenveredelungen vereinen positive Hygiene- und Pflegeeigenschaften mit auffallenden Haptiken und unterstreichen den vitalen, natürlichen Charakter dieses hochwertigen Materials.